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Juni 2019

Am 5. Juni 2019 besuchte ich die Kinderkrippe im Rosenhag.
Als Fortbildnerin von Waldorferzieherinnen und Piklerdozentin habe ich einen Tag im Rosenhag miterleben dürfen.

Was konnte ich sehen?

Den Kindern im Rosenhag geht es sehr gut. Sie können von Glück sagen, dass Ihre Eltern so einen guten Betreuungsplatz für sie gefunden haben:

Eine häusliche ästhetisch schöne und doch fachlich gestaltete Umgebung gibt den Kindern Geborgenheit und Sicherheit. Die Erwachsenen mögen sich, wissen was sie zu tun haben, reflektieren ihre Arbeit und geben den Kindern Vertrauen:

Frau Bah (langjährige Leitung der Küche und Hauswirtschaft) kocht das schmackhafte Essen mit biologisch angebautem Gemüse aus der Region jeden Tag frisch und bereitet es für die Kinder liebevoll zu. Sie hat ein sehr herzliches Verhältnis zu den Kindern. Herr Haag als männliche Bezugsperson, erfahren als 4-facher Vater, gestaltet kreativ eine anregungsreiche Spiel- und Bewegungsumgebung für die Kinder. Frau Lorenzoni – immer auf dem Weg, sich durch Fortbildungen mit der Pädagogik des kleinen Kindes im Bereich der Waldorfpädagogik und Piklerpädagogik zu befassen, hält die Fäden zusammen. Ich erlebte beim Team der Kinderkrippe eine große Offenheit und Bereitschaft an Verfeinerungen der täglichen Betreuung der Kinder zu arbeiten.

Ich könnte viele Details beschreiben, die ich zum Wohle der Kinder für ein gesundes Aufwachsen in einer Krippe gefunden habe.

Hier nur stichwortartig:

Ein geregelter Tagesablauf, der den Kindern durch den Tag Orientierung und Sicherheit gibt, bis sie von Mama oder Papa wieder abgeholt werden.

Anregungsreiches und genügend Spielmaterial, das je nach Entwicklung ausgetauscht und ergänzt wird.

Abgegrenzte Spielbereiche, so dass die Kinder in Ruhe für sich spielen können. Das ist besonders wichtig, wenn der Altersunterschied zwischen den Kindern groß ist, denn Einjährige und Zwei- bis Dreijährige haben unterschiedliche Spielvorhaben. Es gibt weniger Konflikte, wenn die Gruppe kleiner ist.

Die Pflege der Kinder geschieht im „eins zu eins“-Kontakt. Hier bekommen sie in besonderem Maße die persönliche Zuwendung ihrer Bezugsperson. Sie lernen Sprechen im Gespräch mit dem Erwachsenen, der ihnen zuhört und antwortet.

Die Kinder bekommen Gelegenheit selbständig essen zu lernen. Je nach Entwicklung auch anfangs im „eins zu eins“-Kontakt mit einem Erwachsenen. Später, wenn sie selbständig essen können, in kleinen Essgruppen von drei bis vier Kindern.

Die Kinder essen mit Appetit, gehen gerne schlafen und schlafen gut, ein Zeichen dafür, dass sie sich wohlfühlen. Das ist wichtig für ihre Gesundheit, denn in den ersten sieben Lebensjahren bilden sich die Organe des Kindes aus.

Ich habe erlebt, was Rudolf Steiner in „Die Erziehung des Kindes“ schreibt: „Zu den Kräften, welche bildsam auf die physischen Organe wirken, gehört also Freude an und mit der Umgebung. Heitere Mienen der Erzieher, und vor allem redliche, keine erzwungene Liebe. Solche Liebe, die die Umgebung gleichsam warm durchströmt, brütet im wahrsten Sinne des Wortes die Formen der physischen Organe aus.“

B. Huisinga


Juli 2019

Hallo Rosenhag-Team,

Die Zeit, in der meine beiden Kinder im Rosenhag betreut wurden war für jeden von uns in der Familie eine sehr wertvolle. Warum?

Meine Kinder hatten dort ein „warmes Nest“. Die Geborgenheit, die sie dort genießen konnten, hat sie sichtlich wohl fühlen lassen (unbezahlbar für die Eltern). Der Tagesablauf und alle Spielangebote waren ihrem Alter entsprechend langsam und behutsam. Sie sind ja noch so klein, wenn sie bereits mit 12 Monaten in eine neue Umgebung geraten. Nun sind beide in der Schule (1. und 2. Klasse) und sie erinnern sich immer noch sehr, sehr gerne an ihre Rosenhag-Zeit.

Für mich und meinen Mann war es eine sehr glückliche Fügung, dass wir diese Krippe gewählt haben. Meine Unsicherheiten beim ersten Kind fanden immer ein offenes Ohr bei den Erzieherinnen und die Ratschläge und die Unterstützung, die ich bekam, waren auch im Nachhinein betrachtet genau die Richtigen. Unseren eigenen Erziehungsstil hat es bis heute positiv geprägt.

Heute noch finde ich es erstaunlich, wie vielfältig meine Kinder gegessen haben und wie die Erzieherinnen es täglich geschafft haben, dass alle Kinder in einem Raum zur Ruhe kamen und schliefen. Das war ein herrlicher Anblick, den ich mir einmal erlaubt habe.

Ganz liebe Grüße!
N. Armbruster